Kung Fu München im Kampfkunst-Studio

KUNG FU - Kampfkunst der Shaolin-Mönche

Kung Fu ist die traditionelle Kampfkunst der buddhistischen Shaolin Mönche und wird bereits seit tausenden von Jahren in Asien praktiziert. Das Training ist sehr vielseitig und umfasst zahlreiche spannende Teilgebiete.

Neben einem Allround-Training für Fitness und Gesundheit werden Techniken mit bloßen Händen genauso geübt wie klassische Waffentechniken (z.B. Langstock, Säbel, Schwert, Speer, Hellebarde, Kurzstöcke etc.).

Kung Fu im Kampfkunst-Studio München

Selbstverteidigung und Kampftechniken sind ebenso enthalten wie Meditation und Entspannungstechniken, Energiearbeit (Qi Gong), akrobatische Elemente und buddhistische Philosophie.

Wir verstehen Kung Fu als Kampfkunst die neben der körperlichen auch die geistige Gesundheit sowie die charakterliche und moralische Entwicklung des Praktizierenden fördern soll.

"Kung Fu" oder "Wushu"?

Der Ausdruck Kung Fu (chin. "harte Arbeit" bzw. "eine durch harte Arbeit erworbene Fähigkeit") wurde ursprünglich für alle Künste verwendet, bei denen viel Fleiß und Ausdauer nötig sind, um es zur Meisterschaft zu bringen (etwa Malerei, Blumenbinden oder Dichtung).

Der also eigentlich nicht nur auf die Kampfkunst bezogene Begriff wird im Westen heute allerdings als Synonym verwendet, für die Kampfkünste die in den buddhistischen Shaolin-Klöstern entwickelt wurden – obwohl der Begriff Wushu (chin. "Kriegskunst") eigentlich die korrektere Bezeichnung wäre.

Kung Fu

chinesisch "harte Arbeit"

Entstehung des Kung Fu

Den Grundstein für alle Kung Fu Stile legte der indische Mönch Boddhidharma (chinesisch Ta Mo), der neben der buddhistischen Lehre auch eine Reihe von Körperübungen mitbrachte, als er im 5 Jahrhundert nach China kam. Er unterwies seine Mitbrüder in diesen Techniken, um sowohl zu ihrer körperlichen als auch geistigen Gesundheit beizutragen. So sollten die Mönche die anstrengenden Meditationen länger durchhalten und sich gegen Räuber und wilde Tiere verteidigen können.

Die Mönche verfeinerten die Techniken, beispielsweise durch die Beobachtung der Tiere, immer weiter und so gelangte das Kung Fu in den buddhistischen Klöstern zu seiner höchsten Blüte. Von dort verbreitete es sich weiter in ganz Asien.

Süa Lag Hang Stil

Der von uns praktizierte Süa Lag Hang Stil des Kung Fu wurde von den buddhistischen Mönchen Thailands aus der Beobachtung von Tieren entwickelt.

Neben den Übungen des Tiger-Stils (welche als erste gelehrt werden und dem Stil seinen Namen gaben) umfasst der Stil folgende Tierformen: Affe, Schlange, Kranich, Pferd, Gottesanbeterin, Drache, Adler und Leopard. Mehr Details dazu...

Süa Lag Hang

"Der Tiger auf der Lauer"

Bei der Tierimitation sollen sowohl die Bewegungen als auch die Eigenschaften eines Tieres nachgeahmt werden. Beim Tiger sind dies beispielsweise die Stärke und Entschlossenheit, während beim Affen die Geschicklichkeit ein Charakteristikum ist, das sich vor allem in akrobatischen Bewegungen ausdrückt.

Im Süa Lag Hang werden mit zunehmendem Können außerdem folgende traditionelle Waffenformen geschult: Langstock, doppelter Kurzstock, Säbel, Doppelsäbel, Speer, Kuan Do (Hellebarde), Tonfa, (gerades) Schwert, dreiteiliger Stock, Schmetterlingsmesser (Doppelkurzschwert), Sichel und Seil. Mehr Details dazu...

Der Süa Lag Hang Stil umfasst als Kampfkunst bei weitem mehr als den bloßen körperlichen Aspekt des Trainings. Zur Schulung der geistigen und körperlichen Gesundheit beinhaltet er auch Meditation und Qi Gong (Energiearbeit).

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